Fakten und Vorurteile über die Stammzellspende Über die Stammzellspende existieren eine Reihe von Vorurteilen. Wenn Sie diese Zeilen gelesen haben, konnten wir bei Ihnen, so hoffen wir, einige dieser Vorurteile und unbegründete Ängste abbauen.
1. Vorurteil: Stammzellen werden dem Rückenmark entnommen Fakt: Nein. Das Rückenmark des Spenders bleibt unberührt. Das Knochenmark bzw. die Stammzellden werden - wenn die Entnahmen mit dem operativen Eingriff erforderlich ist - aus dem Beckenkamm entnommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose.
2. Vorurteil: Wenn ich Stammzellen weggebe, dann fehlen sie mir irgendwann einmal. Fakt: Nein. Der Körper bildet die Stammzellen innerhalb von zwei Wochen neu. Man kann also Leben spenden ohne letztlich auf etwas zu verzichten.
3. Vorurteil: Für die Stammzellspende ist immer eine Operation nötig. Fakt: Nein. Seit einigen Jahren wird zur Stammzellgewinnung die Vermehrung der Stammzellen durch die Gabe eines sogenannten Wachstumsfaktors genutzt. Mittlerweile wird dieses Verfahren bereits in mehr als der Hälfte der Fälle angewandt.

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Publiziert am: Mittwoch, 22. Februar 2006 (6263 mal gelesen)
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